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das autonome Nervensystem des Pferdes

  • Autorenbild: Nadine
    Nadine
  • 30. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

In diesem Beitrag möchte ich ein wenig genauer auf das autonome Nervensystem des Pferdes eingehen.


Falls dich das Thema interessiert, dann schau doch mal in diesen Beitrag, in dem ich allgemein über das Nervensystem geschrieben habe.


zur Erinnerung:


schematische Darstellung autonomes Nervensystems des Pferdes
Manche Ansichten in der Wissenschaft ordnen das autonome Nervensystem auch dem peripheren Nervensystem zu.


das autonome Nervensystem des Pferdes


schematische Darstellung autonomes Nervensystem des Pferdes
Zum autonomen Nervensystem gehört der Sympathikus, der Parasympathikus und das enterische Nervensystem.


  1. der Sympathikus

Der Sympathikus wird auch als das "Gaspedal" bezeichnet.


Der Sympathikus bereitet den Körper auf Notfallsituationen vor:


  • Kampf

  • Flucht

  • "Freeze" (sofern man darunter das Erstarren, um bei der nächsten Möglichkeit sofort fliehen zu können, versteht)



  1. der Parasympathikus

Der Parasympathikus wird auch als die "Bremse" bezeichnet.


Der Parasympathikus dämpft die nach außen gerichtete Aktivität. Er ist zuständig für:


  • Erholung

  • Verdauung

  • Entspannung

aber auch für

  • den Totstellreflex oder "Shut Down"


autonomes Nervensystem mit Sympathikus und Parasympathikus Pferd
Der Sympathikus und der Parasympathikus als Teile des autonomen Nervensystems des Pferdes.

Komplexes Wechselspiel von Sympathikus und Parasympathikus


Beide Teile des autonomen Nervensystems arbeiten perfekt zusammen in einem komplexen Wechselspiel und keines der beiden Systeme ist besser oder schlechter als das andere.

Die Theorie, dass es sich um Antagonisten (Gegenspieler) handelt ist mittlerweile umstritten.


Probleme entstehen bei Ungleichgewicht


Probleme im Bereich des autonomen Nervensystems entstehen, wenn das System auf eine der beiden Seiten kippt und sich (aus welchem Grund auch immer) kein Gleichgewicht mehr einstellen kann.


Beispiele Ungleichgewicht autonomes Nervensystem Pferd
Zwei Beispiele für Übererregung und Untererregung beim Pferd.

Gründe für ein Ungleichgewicht


Gründe für ein Ungleichgewicht im autonomen Nervensystem können insbesondere traumatische Erfahrungen sein. Aber auch körperliche Probleme, Dysbalancen oder Schmerzen, fehlendes Sozialverhalten usw.

In der Praxis finden sich häufig multifaktorielle Ursachen.


So können wir dem Pferd helfen:


Arbeit mit dem Nervensystem bedeutet, dem anderen Lebewesen in eine Balance aus sympatikothoner und parasympathischer Aktivität zu verhelfen.


Es geht darum, dem jeweiligen Lebewesen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln, in dem lernen möglich wird und wir für gute Erfahrungen sorgen.


Wie das genau geht, dazu wirst du hier bald mehr erfahren.


Falls du nach einer Trainerin suchst, die dir mit deinem Pferd weiterhelfen kann, schreib mir eine Nachricht!





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Die wunderschönen Fotos von uns hat Sabine Schmitz gemacht.

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