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So kommst du mit deinem Pferd ins Tun!

  • Autorenbild: Nadine
    Nadine
  • 18. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Warum fällt es uns unter Umständen so schwer ins Tun zu kommen?

Du hast neue Informationen zu einem Thema und fühlst dich wie gelähmt, weil du auf einmal Angst hast etwas falsch zu machen und deinem Pferd zu schaden?

Du weißt nicht so richtig, wo und wie du anfangen könntest?


Ich kenne diese Phasen von mir selbst, in denen ich die wahre Dimension eines Themas zumindest ansatzweise begreife und merke, was ich alles noch nicht kann.


Und genau dehalb weiß ich, wie du dich jetzt fühlst.

Vielleicht fühlt es sich auch überwältigend an, sich mit noch einem weiteren Thema zu beschäftigen und du möchtest das Thema eher meiden?


Von uns Pferdemenschen wird viel verlangt

Die Anforderungen die ich an mich als Pferdemenschen stelle sind extrem hoch. Nicht nur möchte ich meinen Pferden die beste Gesundheitsvorsorge und -Versorgung, das optimal zusammengestellte Futter, das durchdachteste Training und die funktionalste Hufbearbeitung zukommen lassen, ich soll auch dabei immer gut gelaunt, ausgeglichen und nervenstark sein, um eine souveräne Führungspersönlichkeit zu sein.


Das kann sich schnell überfordernd anfühlen. Wer kann schon in allem Experte sein?!


entspanntes Pferd mit Reiterin
Ins Tun zu kommen ist manchmal garnicht so einfach...

So kommst du ins Tun


  1. Ziele definieren

Weißt du eigentlich genau was du möchtest? Oder bist du dir da eigentlich nicht so richtig klar drüber?

Wenn du nicht weißt, wo du hinwillst, dann wird es natürlich schwierig ein solch diffuses Ziel zu erreichen.

Es lohnt sich also, sich einmal die Zeit zu nehmen, sich darüber Gedanken zu machen. Und auch genau zu schauen, ob das Ziel dein eigenes Ziel ist, weil du es von Herzen schon immer wolltest.


Ein Beispiel: Du willst mit deinem Pferd sorgenfrei im Gelände unterwegs sein (ein Wunsch, den sehr viele meiner Kunden teilen).


  1. Weg zum Ziel in machbare Aufgaben zerlegen

Als nächstes kannst du den Weg zu deinem Ziel in viele kleine machbare Aufgaben zerlegen.

Hier lohnt es sich, einmal schriftlich festzuhalten, was zu tun ist, so hast du auch gleich einen kleinen Fahrplan, auf dem du die Zwischenschritte abhaken kannst, das motiviert zusätzlich.


Im Beispiel:

  • Vertrauen aufbauen oder vertiefen

  • klare Hilfen vom Boden einführen

  • an eigenen Ängsten arbeiten

  • Separationsangst bearbeiten

  • Spaziergänge machen

  • Spaziergänge ausdehnen und Routinen etablieren

  • Hilfen vom Boden in den Sattel übertragen

  • Notfallplan haben

  • vielleicht eine Tracking-App benutzen, so dass du überall gefunden werden kannst, falls doch mal etwas passieren sollte

  • bekannte Route von Boden Reiten

  • neue Routen im Sattel erkunden

  • usw.


  1. Aufgaben in Zwischenschritte zerlegen

Wenn sich die Aufgaben immer noch überwäligend anfühlen, zerlege sie weiter in kleine Zwischenschritte.


Im Bespiel:

Vertrauen aufbauen und vertiefen:

  • schöne Zeit gemeinsam verbringen

  • nicht immer nur kommen und was vom Pferd wollen, auch einfach mal nur da sein

  • sich mit Pferdeverhalten und Körpersprache beschäftigen

  • wirklich im Moment präsent sein

  • den Pferd zeigen, dass man aufmerksam ist und auf es achtet

  • Selbstregulation lernen

  • Sicherheit vermitteln durch klare, ruhige und konsequente Führung

  • sich als souveräner Anführer zeigen, der zum Wohl der Herde agiert

  • Routine etablieren

  • usw.


  1. Anfangen

Fang mit dem kleinsten und nächst möglichen Schritt an, den du gehen könntest, um deinem Ziel näher zu kommen.


Im Beispiel:

Du könntest das nächste mal wenn du am Stall bist, einfach mal nur mit deinem Pferd abhängen, ohne irgendwelche Übungen zu machen und den Druck rausnehmen. Zeig deinem Pferd, dass du präsent da bist, nimm an seinem Herdenleben teil, indem du z.B. für es die Umgebung beobachtest.

Das soll natürlich nicht heißen, das du nichtsmehr mit deinem Pferd machen sollst, aber um einen Einstieg zu finden, ist das eine gute kleine Übung, die eigentlich für jeden Pferdemenschen umsetzbar ist.


  1. Aufgaben delegieren

Du musst nicht alles alleine schaffen. Es gibt so viele Bereiche, in denen du Aufgaben delegieren kannst.

Vielleicht bringt es dir Entlastung einen Hufbearbeiter zu beauftragen, statt die Hufe selbst zu machen? Vielleicht kannst du dich bei einem Zahnarzttermin im Stall anschließen? Vielleicht fällt dir etwas ein, dass du genau jetzt delegieren kannst, um wieder mehr Luft zu haben?


  1. Nervensystem regulieren lernen

Du weißt das sicher aber ich sag`s dir nochmal.

Nur wenn es dir gut geht, kannst du dich auch gut um dein Pferd kümmern.


schlafendes Pferd durch Nervensystemregulation
Wenn du dein Nervensystem gut regulieren kannst, wird sich dein Pferd auch regulieren.

Ich unterstütze dich gerne, mit deinem Pferd wieder ins Tun zu kommen und Wissen erlebbar zu machen. Schau dir mein Angebot an und lass uns zusammenarbeiten!


Kennst du diese Verunsicherung von dir selbst? Wie geht es dir damit?



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Die wunderschönen Fotos von uns hat Sabine Schmitz gemacht.

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