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Wer willst du als Pferdetrainer und/ oder Pferdetherapeut sein?

  • Autorenbild: Nadine
    Nadine
  • vor 10 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Wer willst du als Pferdetrainer sein?
Trainer und Therapeut oder Influencer und Content Creator?

Ich sehe in den sozialen Medien sehr viele Trainer/ Therapeuten die einen ganz großartigen Job machen und den Spagat schaffen, noch Trainer/ Therapeuten zu sein und trotzdem diese Plattformen sehr geschickt zu nutzen, um sich zu vermarkten…


Dann seh ich aber auch die, die eigentlich garnicht mehr als Trainer/Therapeuten arbeiten, nicht auf Kursanfragen antworten, garkeinen Unterricht/ Therapie mehr im realen Leben anbieten, sondern sich sehr professionell auf die Vermarktung ihrer Online-Produkte spezialisiert haben und im Grunde…Verkäufer geworden sind…


Ich verstehe das durchaus, da winkt das große Geld. Wer hat nicht gerne viel Geld? Da schreit jetzt vermutlich keiner hier oder?

Und ja, der Job ist hart, extrem hart. Und dieser Job braucht dringend Verbesserungen, damit auch in Zukunft noch Menschen bereit sind ihn auszuüben!


Aber sind wir ehrlich? Macht uns das nicht als Trainer/ Therapeuten auch aus, dass wir trainieren/ unterrichten und therapieren und nicht nur theoretisch darüber sprechen ohne individuell hinzuschauen?


Zu mir hat mal ein älterer Reitlehrer gesagt:

"Du erkennst einen guten Trainer nicht daran, wie gut er selbst reitet, sondern an seinen Schülern."


Geht nicht genau dieser Kontakt zu den Schülern verloren, wenn wir nur noch Produkte verkaufen wollen? Hat nicht die Nähe zum Pferd und Mensch diesen Beruf noch bis vor ein par Jahren ausgemacht?


Wenn man Online-Produkte anbietet, die zum eigenen Unterrichts-Konzept passen und dieses ergänzen finde ich das ganz großartig und erstrebenswert. Online-Produkte können den Unterricht in live ganz wunderbar ergänzen!


Aber eben nicht ersetzen!


Ja Trainer/ Therapeut im echten Leben zu sein ist oft hart! Aber es ist auch unglaublich schön und bereichernd, von seinen Schülern positives Feedback zu erhalten, wieder zu kommen, Verbesserungen zu sehen und eine Entwicklung zu begleiten.


Daher meine Frage an dich als Trainer und Therapeut da draußen: wer willst du sein?



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